Waffentechnologien
B U N D E S W E H R




Mittel der neuen Kriegsführung: Nicht-tödliche Waffe, die mit elektromagentischen Pulsen unerträglichen Schmerz verursacht, kurz vor dem Einsatz...


"Dabei wird ein Mikrowellenstrahl mit 95 GHz auf einen Gegner mit einer Antenne gerichtet. Solange Energie vorhanden ist, lassen sich auch Menschengruppen abwehren oder eine Art Schmerzbarriere bilden. Die genaue Reichweite wird geheim gehalten, soll aber über 500 Meter betragen."

Es lässt sich eine nicht-tödliche Laserwaffe entwickeln, die auf eine Entfernung von bis zu zwei Kilometern möglichst große Schmerzen und eine vorübergehende Lähmung bei den angezielten Menschen hervorrufen soll.
Die Laserimpulse erzeugen, wenn sie auf die Hautoberfläche prallen, elektrische Ladungen, die eine Druckwelle erzeugen, welche auf Schmerzrezeptoren einwirkt und Schmerzen hervorruft.
Allerdings soll bereits in diesem Jahr - geplant war ursprünglich ab Februar - ein anderes nichttödliches Waffensystem im Irak getestet werden, in dem elektromagnetische Energie in Form von Wellen in der Länge von einem Millimeter in einem Strahl ausgesendet werden. Der Strahl dringt etwa 1,5 mm unter die Hautoberfläche ein und verursacht einen unerträglichen Schmerz.
Die Forschung und Entwicklung von nicht-tödlichen Waffen hat im Pentagon vor allem nach den Erfahrungen der "Friedensmission" in Somalia eingesetzt. Zu diesem Zweck wurde 1996 das Joint Non-Lethal Weapons Directorate (JNLWD) gegründet. Der Wunsch nach nicht-tödlichen Waffen wurde weiter durch die Aussicht in der Zeit der Clinton-Präsidentschaft verstärkt, in der man davon ausging, dass die Zeit der großen traditionellen Kriege nach dem Ende des Kalten Kriegs vorüber sei und man sich vorwiegend auf asymmetrische und humanitäre bzw. friedenssichernde Konflikte oder Interventionen einstellen müsse.
Der Strahl soll nur knapp unter die Hautoberfläche eindringen und dort ohne eine Verbrennung ein Hitzegefühl verursachen, wodurch ein unerträglicher Schmerz entsteht (bei 55 Grad Celsius gibt es ein Maximum des Schmerzgefühls), aber angeblich aufgrund der Wellenlänge und geringen Energie keinen Schaden bewirkt. Aktiviert werden durch angeblich subtraumatische Erhitzung der Haut Wärme leitende Proteine, die wiederum Nozizeptoren stimulieren. Zudem habe sich in Versuchen an Tieren und Menschen gezeigt, dass diese, sobald der Strahl auf sie trifft, sich wegen der Schmerzen schnell aus diesem wegbewegen. Niemand habe es bei den Versuchen geschafft, den Strahl länger als drei Sekunden auszuhalten
Tierversuche an Ziegen; etwaige Folterungen; = negative Aspekte
Der mit 500.000 US-Dollar dotierte Vertrag, der dem Sunshine Project durch einen FOIA-Antrag zugänglich gemacht wurde (wenn auch schwer eingeschwärzt), nennt als Techniken, die geprüft werden sollen, das ADS und das "pulsed-energy projectile" (PEP). Beide hätten nicht-tödliche und tödliche Anwendungen, die vorgesehenen Aufgabenbereiche wurden ausgeschwärzt.
[Active Denial System (ADS).]
Im Zentrum steht die Untersuchung, ob mit PEP als einer nicht-tödlichen Waffe, die elektromagnetische Pulse abgibt, ein solcher Schmerz verursacht werden kann, der "ein Individuum entwaffnet oder stoppt oder eine Barriere für die Bewegung großer feindlicher Gruppen bildet".
PEP könne man zur Ergänzung dann einsetzen, wenn ADS nicht effizient ist, zu schwach wirkt oder Gegenmaßnahmen vorhanden sind. Gerichtete Energie habe den großen Vorteil, dass bei Sichtkontakt "gewaltige Energiemengen über große Entfernungen mit exakter Genauigkeit" auf ein Ziel gefeuert werden können. PEP habe gegenüber ADS den Vorteil, dass Schmerzen nicht durch Erhitzung und damit mögliche Schädigung von Körpergewebe bewirkt werden, sondern offenbar bestimmte Nozizeptoren-Arten direkt stimulieren können. Betont wird allerdings, dass über die Mechanismen noch wenig bekannt sei. Ebenso wie ADS ist auch PEP noch so groß und schwer, dass die Waffe nur auf einem Fahrzeug angebracht werden kann. Laut Planung der US-Militärs ist die Laserwaffe 2007 einsatzbereit.




Hier sind Aufzeichnungen eines Gespräches:

> Die Schmerzrezeptoren sitzen auch besonders gehäuft in der Haut.
Der Schmerz tritt bereits auf wenn die obersten Hautschichten erwärmt werden.
Die Körperkerntemperatur ändert sich dadurch nicht.

-Ja. Aber nur deswegen, weil bei solchen Waffen Mikrowellen mit einer weitaus hoeheren Frequenz verwendet werden (Eindringtiefe wenige mm).
Ansonsten haben Sie natuerlich recht, die benoetigte Leistung fuer das (schmerzhafte) Erhitzen der Haut ist wesentlich geringer als fuer einen ganzen Koerper.
Allerdings ist fraglich, ob man einen "grossen Garraum" (wobei Garraum der falsche Begriff ist) haben will. Immerhin waere es unsinnig, wenn man z.B. bei einer Demonstration vor einem Amtsgebaeude zwar moeglichst viele Demonstranten auf einmal verscheucht, jedoch gleichzeitig saemtliche Elektronik im Amtsgebaeude daneben gleich mit zerstoert.
Abgesehen davon erwischt man mit MW-Waffen (von einem Auto aus abgefeuert) sowieso nur die vorderste Reihe der Demonstranten, und daran aendert auch eine Vervielfachung der MW-Leistung nichts.

>Niemand habe es bei den Versuchen geschafft, den Strahl länger als drei Sekunden auszuhalten.

-Und was passiert wenn man jemanden doch länger als drei Sekunden der Wirkung aussetzt?

> Der Strahl soll nur knapp unter die Hautoberfläche eindringen und dort ohne eine Verbrennung ein Hitzegefühl verursachen, wodurch ein unerträglicher Schmerz entsteht (bei 55 Grad Celsius gibt es ein Maximum des Schmerzgefühls), aber angeblich aufgrund der Wellenlänge und geringen Energie keinen Schaden bewirkt.

-War es nicht irgendwie so daß Eiweiß ab 42°C gerinnt?




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