PFT

 

B U N D E S W E H R





PFT (Physical Fitness Test):
In jeder Disziplin sind bis zu 6 Punkte zu erreichen, ab einer Gesamtpunktzahl von 15 Punkten gilt der Test als bestanden, solange in jeder Disziplin mindestens zwei Punkte erreicht wurden.

1. 4 x 9m Pendellauf=Es ist eine Strecke von genau 9 Meter 4 mal möglichst schnell zu durchlaufen. Hierbei müssen beim Richtungswechsel die Randlinien der Strecke mit dem Fuß berührt werden, ein überlaufen ist nicht nötig. Man hat normalerweise 2-3 Versuche.
Bei dieser Übung kommt es auf schnelle Richtungswechsel und ordentliche Sprints an. Eckwerte:
Männer - Frauen
Mindestleistung: 10,0 sec 10,9 sec
Topleistung: < 8,6 sec < 9,5 sec

2. Sit-Up=In dieser Übung liegt man auf einer Gymnastikmatte, die Hände im Nacken, die Knie etwa 90° angewinkelt. Die Füße werden von einem Kameraden fixiert, Schuhsole berührt komplett die Matte. Auf Kommando hin hat der Prüfling 40 Sekunden Zeit, um sich so oft wie möglich aufzurichten, mit den Ellbogen die Knie zu berühren und wieder in die Ausgangslage zurückzukehren.
Eckwerte:
Männer - Frauen
Mindestleistung: 25 21
Topleistung: > 39 > 32

3. Standweitsprung=Hierbei ist mit geschlossenen Füßen ein beidbeiniger Sprung durchzuführen. Auch die Landung muss mit beiden Füßen geschehen, es darf kein anderes Körperteil den Boden berühren. Auch hier hat man 3 Versuche.
Man sollte hier tief in die Hocke gehen und die Arme nutzen, um beim Absprung Schwung zu holen.
Man kann bei der Landung die Gefahr des Zurückfallens vermeiden, indem man die Arme beim Aufkommen möglichst schnell nach vorne bewegt, um Gewicht nach vorne zu verlagern.
Eckwerte:
Männer - Frauen
Mindestleistung 2,05 m 1,64 m
Topleistung > 2,56 m > 2,06 m

4. BW-Liegestütze=Die Bundeswehr-Liegestützen unterscheiden sich in ihrer Ausführung von normalen Liegestützen. Die Ausgangslage ist auf dem Bauch liegend, die Hände berühren sich auf dem Rücken.
Auf Kommando sind 40 Sekunden Zeit, um folgenden Bewegungsablauf möglichst oft richtig durchzuführen:
1. Hände neben den Schulten aufsetzen und hochdrücken, nur Fußspitzen und Hände berühren den Boden, die Arme sind durchgedrückt.
2. Bei gestreckten Armen, eine Hand vom Boden lösen und damit kurz die andere Hand oder den Unterarm berühren.
3. In Ausgangslage zurückkehren (Wichtig: Hände müssen sich auf dem Rücken berühren!). Eckwerte:
Männer - Frauen
Mindestleistung: 16 15
Topleistung: > 26 > 24

5. 12min Ausdauerlauf=Hierbei kommt es darauf an in 12 Minuten eine möglichst weite Strecke zu absolvieren. Dieser wird in der Halle oder einem Sportplatz durchgeführt, also auf ebenem Gelände.
Eckwerte:
Männer - Frauen
Mindestleistung:
Topleistung: > 2850 m > 2200 m



Leistungstabelle
Disziplin steht über dem Punktwert

Alter in Kalenderjahren  (Männer)             (Frauen)
  bis 24 25-29 30-
34
35-39 40-44 45-49 über 49


4 x 9 m
Pendellauf
(Sekunden)
6
8,6

8,7

8,8

9,0

9,1

9,2

9,3

9,5
5 8,6 - 
8,8
8,7 - 9,9 8,8 - 
9,0
9,0 - 9,1 9,1 - 9,3 9,2 - 9,4 9,3 - 9,5 9,5 - 9,6
4 8,9 - 
9,1
9,0 - 9,2 9,1 - 
9,3
9,2 - 9,5 9,4 - 9,6 9,5 - 9,7 9,6 - 9,8 9,7 - 10,0
3 9,2 - 
9,7
9,3 - 9,8 9,4 - 
9,9
9,6 - 10,1 9,7 - 10,2 9,8 - 10,3 9,9 - 10,4 10,1 - 10,6
2 9,8 - 
10,0
9,9 - 10,1 10,0 - 10,2 10,2- 10,4 10,3- 10,5 10,4- 10,9 10,5- 10,7 10,7 - 10,9
1 10,1 - 10,3 10,2- 10,2 10,3- 
10,6
10,5- 10,7 10,6- 10,8 10,7- 10,9 10,8- 11,1 11,0 - 11,2
0
10,3
> 10,5
10,6
> 10,7 > 10,8 > 10,9 > 11,1
11,2

Sit-Up
in 40 Sekunden
6 > 39 > 37 > 34 > 32 > 30 > 28 > 26 > 32
5 37 - 
39
35 - 37 33 - 34 31 - 32 29 - 30 27 - 28 25 - 26 31 - 
32
4 34 - 
36
32 - 34 30 - 32 28 - 30 26 - 28 25 - 26 23 - 24 28 - 
30
3 27 - 
33
26 - 31 24 - 29 23 - 27 22 - 25 21 - 24 19 - 22 23 - 
27
2 25 - 
26
23 - 25 22 - 23 21 - 22 20 - 21 18 - 20 17 - 18 21 - 
22
1 21 - 
24
20 - 22 19 - 21 18 - 20 17 - 19 15 - 17 14 - 16 17 - 
20
0 < 21 < 20 < 19 < 18 < 17 < 15 < 14 < 17

Standweitsprung
6
256
> 253
249
> 246 > 242 > 238 > 235
206
5 247
 - 
256
244 - 253 240 

249
237 - 246 234 - 242 230 - 238 227 - 235 198 

206
4 238 

246
234 - 243 232
 - 
239
229 - 236 223 - 233 220 - 229 216 - 226 190
 - 
197
3 217
 - 
237
214 - 233 211 

231
208 - 228 204 - 222 200 - 219 198 - 215 173 

189
2 205
 - 
216
202 - 213 199
 - 
210
197 - 207 193 - 203 191 - 199 189 - 197 164 

172
1 195 

204
193 - 201 190 

198
188 - 196 184 - 192 180 - 190 178 - 188 157
 - 
163
0
195
< 193
190
< 188 < 194 < 180 < 178
157

Liegestützen
in 40 Sekunden
6 > 26 > 24 > 22 > 21 > 20 > 18 > 17 > 24
5 25 - 
26
23 - 24 21 - 22 20 - 21 19 - 20 17 - 18 16 - 17 23 - 
24
4 22 - 
24
21 - 22 19 - 20 18 - 19 17 - 18 15 - 16 14 - 15 21 - 
22
3 18 - 
21
17 - 20 16 - 18 15 - 17 14 - 16 13 - 14 12 - 13 17 - 
20
2 16 - 
17
14 - 16 14 - 15 13 - 14 12 - 13 11 - 12 10 - 11 15 - 
16
1 13 - 
15
12 - 13 12 - 13 11 - 12 10 - 11 9 - 10 8 - 9 13 - 
14
0 < 13 < 12 < 12 < 11 < 10 < 9 < 8 < 13

12min Ausdauerlauf
(Meter)
6
2850
> 2800 > 2700 > 2625 > 2575 > 2475 > 2425
2200
5 2676
 - 
2850
2601 - 2800 2526 - 2700 2476 - 2625 2401 - 1575 2326 - 2475 2251 - 2425 2076
 - 
2200
4 2526
 -
2675
2451 - 2600 2401 - 2525 2326 - 2475 2226 - 2400 2151 - 2325 2076 - 2250 1951 

2075
3 2126
 - 
2525
2076 - 2450 2026 - 2400 1951 - 2325 1876 - 2250 1826 - 2150 1751 - 2075 1651 

1950
2 1901 
-
2125
1851 - 2075 1801 - 2025 1751 - 1950 1701 - 1875 1651 - 1825 1601 - 1750 1476 

1650
1 1751 
-
1900
1701 - 1850 1651 - 1800 1601 - 1750 1526 - 1700 1476 - 1650 1426 - 1600 1351
 - 
1475
0
1751
< 1701 < 1651 < 1601 < 1526 < 1476 < 1426
1351













































































































































































DSA 
(das Sportabzeichen)
Das Sportabzeichen ist keine militärische Auszeichnung, sondern wird vom Deutschen Sportbund an jeden Sporttreibenden verliehen, der die Leistungskriterien unter Aufsicht eines Prüfers erfüllt.
Der Sport in der Bundeswehr beschränkt sich jedoch nicht nur auf Tests und Leistungsüberprüfungen. Die Bundeswehr unterscheidet bei der für die Soldaten angebotenen Sportausbildung zwischen Individualsportarten (Boden- und Geräteturnen, Orientierungslauf, Judo, Leichtathletik, Schwimmen, Rettungsschwimmen und Skilauf) und den Mannschaftsportarten (Basketball, Fußball, Handball und Volleyball). Ergänzt wird das Angebot um Gymnastik, Kleine Spiele, Konditionsprogramme und Gewichtheben. 

In der Bundeswehr wird vor allem Breitensport betrieben. Regelmäßige sportliche Betätigung ist Teil des Dienstes und für das militärische Personal obligatorisch. Den Belastungen des Dienstes kann nur gerecht werden, wer sich in guter körperlicher Verfassung befindet. Zur Ausbildung zum Vorgesetzten gehört auch die Qualifikation zum Übungsleiter oder Fachsportleiter. Das garantiert einen anforderungsgerechten und abwechslungsreichen Breitensport. Zusätzlich beraten und unterstützen zivile Sportlehrer die Ausbilder bei der Gestaltung des Sports in der Truppe. An der Universität der Bundeswehr in München können besonders qualifizierte Offiziere Sportwissenschaft studieren.

Viele Bundeswehrangehörige sind in ihrer Freizeit als Sportler, Betreuer oder Trainer aktiv und unterstützen auf diese Weise zivile Sportvereine. Die Bundeswehr fördert aber auch den Spitzensport. Parallel zu ihrer militärischen Laufbahn bereiten sich besonders talentierte Sportler in 25 Sportfördergruppen auf die Teilnahme an Wettkämpfen vor. Zur Förderung des Spitzensports gibt es derzeit 744 Dienstposten, davon etwa 130 für Frauen. Damit ist die Bundeswehr einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Förderer des Leistungssports in Deutschland. Etwa 70 % der deutschen Erfolge bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City wurden von Soldaten errungen.




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